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Hirschau-Schnaittenbach

Seit 1833 bauen sie Amberger Kaolinwerke in Hirschau-Schnaittenbach Kaolin-Roherde ab. Diese besteht aus den drei Mineralien Kaolin (15%), Feldspat (10%) und Quarz (75%). Am Standort Schnaittenbach wurde ein hochmodernes Sandwerk errichtet und in 2016 eingeweiht.  Die Sande werden vor allem in der Glas- und Bauindustrie eingesetzt. Wegen der seltenen, groben und gleichzeitig sehr runden Beschaffenheit, werden sie aber auch als Filtersande geschätzt. Im Kaolinrevier in der Hirschau-Schnaittenbacher Senke befindet sich eine der bedeutendsten kontinentalen Kaolin-, Quarzsand- und Feldspatlagerstätten Europas.Die Genese der Lagerstätte Hirschau-Schnaittenbach begann vor etwa 250 Mio. Jahren im sogenannten Mittleren Buntsandstein. Zu dieser Zeit wurde die hier befindliche Senke mit dem Erosionsschutt der südlich und südöstlich gelegenen Hochgebiete, die aus Graniten und Gneisen bestanden, aufgefüllt. Saure Wässer zersetzten anschließend die Feldspat- und Glimmerkomponenten zu Kaolin. Das Besondere der Hirschauer Kaoline ist die extrem ausgeprägte Plättchenform.Die Quarzwerke Gruppe setzt modernste Technologie wird ein, um die Roherde in die Industriemineralien Kaolin, Feldspat und Quarzsand zu trennen. Dies erfolgt durch Klassierung in verschiedene Kornfraktionen mittels Waschtrommeln, Zyklonkaskade und Zentrifugen. Nachgeschaltet ist eine Entwässerung durch Sedimentation, Filtration und Trocknung. Einzelne Kaolin-Produkte werden zusätzlich durch Bleiche und Magnetscheidung weiter veredelt.Obwohl vor allem das Kaolin aus dem Tagebau bekannt ist, werden am Doppelstandort Hirschau-Schnaittenbach auch Feldspäte mit konstant hoher Qualität produziert. Dafür sorgt eine hochmoderne Aufbereitung mit den Prozess-Stufen Waschen, Flotation, Trocknen und Magnetscheidung. Die aus dem Feldspatsand produzierten Kalifeldspäte besitzen eine hohe Reinheit in Bezug auf den Eisen- und Titangegalt und zeichnen sich durch einen insgesamt hohen Gesamtfeldspatgehalt aus.