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| Sächsischer Wirtschaftsminister Martin Dulig besuchte die Kemmlitzer Kaolinwerke

Im Zuge seiner Rohstofftour besuchte Sachsens Wirtschafts- und Bergbauminister Martin Dulig die Kemmlitzer Kaolinwerke, um sich über die gesamte Wertschöpfungskette – vom Abbau über die Aufbereitung bis zur Verarbeitung und Schaffung von Produkten – zu informieren.

Sachsen ist Bergbauland – das gilt nicht nur für die klassischen Rohstoffe wie Erze, Kohle oder den Steine-Erden-Bergbau. Im Freistaat wird ein breites Spektrum an Rohstoffen gefördert. Dazu gehört auch Kaolin - ein feines, eisenfreies, weißes Gestein. Im Zuge seiner Rohstofftour besuchte Wirtschafts- und Bergbauminister Martin Dulig die Kemmlitzer Kaolinwerke, um sich über die gesamte Wertschöpfungskette – vom Abbau über die Aufbereitung bis zur Verarbeitung und Schaffung von Produkten – zu informieren.
Wirtschafts- und Bergbauminister Martin Dulig: „Kaolin ist ein sehr spannender Rohstoff, der in Sachsen weiter an Bedeutung gewinnt. Das sächsische Kaolin ist weit über Sachsen hinaus bekannt, da es eine hohe Qualität besitzt. Es wird in verschiedenen Bereichen - vor allem in der der Keramikindustrie benötigt.“
Geschäftsführer Alexander Heiß zeigte Martin Dulig und anderen Vertretern des Ministeriums und der Bergbehörde den Tagebau Schleben-Crellenhain und die Produktion in Werk 1. Dabei wurden auch die aktuellen Themen wie, die hohen Energiepreise angesprochen: „Internationale Lieferketten sind aus dem Gleichgewicht“, so Heiß, „Vorprodukte stehen nicht oder nur zu stark gestiegenen Preisen zur Verfügung und unsere Verkehrs- und Logistikinfrastruktur ist überlastet. Unter den wirtschaftlichen Gesichtspunkten stehen aber die stark gestiegenen Energiepreise über allem, sie würgen die Wirtschaft aktuell regelrecht ab.“
Im Unternehmen liefen mehrere Maßnahmen, um sich auch auf eine Gasmangellage vorzubereiten. „Vor diesem Hintergrund finde ich es wichtig, dass Sie sich die Zeit nehmen, Unternehmen zu besuchen, um aus erster Hand zu erfahren, was uns derzeit bewegt“, betonte Heiß: „Dies ist nicht nur ein gutes Zeichen an die Unternehmen, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Minister Dulig nahm sich auch die Zeit, um mit einigen Mitarbeitern direkt zu sprechen und sich von ihnen die verschiedenen Aufbereitungsschritte erklären zu lassen.
Nach einem informativen und unterhaltsamen Vormittag im Kaolinwerk ging es für die Besuchergruppe weiter in eine Porzellanmanufaktur, um die Weiterverarbeitung von Kaolin zu einem Endprodukt zu besichtigen.
Wir bedanken uns für den Besuch!

 

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