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Die Quarzwerke Gruppe - Stationen der Geschichte

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Mit einer Geschichte von mittlerweile über 130 Jahren ist die Quarzwerke Gruppe insbesondere in der Region des Kölner Umlands eines der traditionsreichsten Unternehmen.

Natürlich sind die Meilensteine dieser langen Entwicklung schwer in wenigen Sätzen zusammenzufassen – immerhin gab es zwei Weltkriege und viele weitere einschneidende Veränderungen in der Unternehmenshistorie. 

Mit unserer Zeitleiste haben wir versucht, die wichtigsten Stationen in der Entwicklung unseres Unternehmens für Sie greifbar zu machen – ein Überblick, der Ihnen hoffentlich die Geschichte unseres Unternehmens näher bringt.

 

 

2012

In Silikatni (Region Uljanowsk, Russland) findet die feierliche Inbetriebnahme des neu gebauten Quarzsandwerks Uljanowsk statt.

2010

Quarzwerke bekommt nach 2007 erneut den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Kies und Sand verliehen.

2009

Quarzwerke gibt es seit 125 Jahren. Zum Jubiläum erscheint ein Buch über die Geschichte des Unternehmens.

2008 

Witterschlick kommt als Quarzkies und Quarzsand Standort hinzu. Der Tagebau mit Aufbereitungswerk im Rhein-Sieg-Kreis wurde von einem Insolvenzverwalter übernommen.

2007

Neue Aktivitäten für Kaolin in der Ukraine und für Quarzsand in Russland werden begonnen.

2006

Die Gesellschafterfamilien ordnen ihre Interessen neu. Im Zuge des Ausscheidens der Familie Grosspeter werden die amerikanischen Beteiligungen und Teile anderer nicht strategischer Beteiligungen abgegeben.

Neben Robert Lindemann-Berk und Dr. Otto Hieber, der seit 1993 Geschäftsführer bei den Amberger Kaolinwerken ist, werden Jens-Uwe Klemens und Dr. Paul Páez-Maletz in die Geschäftsführung berufen.

1999

Der Quarzsandabbau in der Grube Frechen hat nun den Grubenrand der 1925 stillgelegten Grube Buschbell erreicht.

1995

Die Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG wird mit Standorten in Hirschau, Schnaittenbach, Caminau und Kemmlitz gekauft. Das Produktportfolio der Quarzwerke in Deutschland wird damit um die Rohstoffe Kaolin und Feldspat erweitert.

1992

Die Quarzwerke übernehmen Provodínské písky a. s. in der Tschechischen Republik. In den folgenden Jahren kommen weitere Unternehmen in Polen (KiZPPS Osiecznica, 1995 / Surmin-Kaolin S. A., 1998 / TSKM Biala Góra, 2007), der Slowakei (KerkoSand a. s., 2000) und Russland (SAO Balaschejskie Peski, 2005) hinzu.

1991

Mit der Übernahme der Sand- und Tonwerk Walbeck GmbH in Weferlingen und zwei Jahre später der Hohenbockaer Quarzwerke GmbH erschließt die Quarzwerke GmbH  Standorte in den neuen Bundesländern.

1990

Hans Lindemann-Berk scheidet nach fast 50jähriger Mitarbeit, davon 38 Jahre als geschäftsführender Gesellschafter, aus dem Unternehmen aus.

Dipl.-Kfm. Robert Lindemann-Berk, Sohn von Hans Lindemann, tritt in die Gesellschaft ein, zunächst verantwortlich für die Entwicklung des osteuropäischen Sektors. In den Folgejahren wird er in die Geschäftsführung berufen.

1987

In Mannheim und Stuttgart werden neue Läger aufgebaut. Das Lager Wertheim folgt zwei Jahre später. 

1985

Die Quarzwerke übernehmen Verantwortung im Transport und beteiligen sich in den folgenden Jahren verstärkt an der Gründung von Transportunternehmen.

Im gleichen Jahr wird die Betriebsleitung in Flaesheim übernommen. Das Gelände war bereits im Jahr 1966 gekauft worden.

1984

Für die Mitarbeiter der Quarzwerke wird eine Vermögensbeteiligung eingeführt. Bereits 1951 hatten die Quarzwerke eine Alters- und Hinterbliebenenfürsorge eingerichtet.

1976

Die westeuropäischen Tochtergesellschaften werden neu geordnet. Die SCR-Sibelco übernimmt die bis dahin paritätisch gehaltenen Unternehmen in Süd- und Westeuropa gegen Einräumung einer Beteiligung an der Muttergesellschaft.

1974

Die Hauptverwaltung der Quarzwerke GmbH zieht von Köln nach Frechen.

1971

In Österreich wird die Quarzwerke GmbH, Zelking bei Melk, gegründet.

1970

Quarzwerke erwerben gemeinsam mit der SCR-Sibelco die B. V. Jan de Poorter, Geertruidenberg, Holland. Dieses Unternehmen befasst sich seit 1934 mit dem Handel und der Aufbereitung importierter Mineralien, die zusätzlich zum Quarzsand von Abnehmern der Quarzwerke verwendet werden.

Eintritt von Dipl.-Kaufmann Horst Grosspeter in die Geschäftsführung.

1969

In Frechen wird nach Fertigstellung des neuen Mahlwerkes am Rande der Grube das alte Mahlwerk an der Dürener Straße zu einem Technikum umgerüstet. Neue Verfahren und neue Produkte werden entwickelt.

1966

Die ersten oberflächenbehandelten Füllstoffe werden hergestellt.

1965

Der Steinzeugbereich wird abgegeben. Es entsteht die Grosspeter Lindemann Verwaltungsgesellschaft.

1962

Otto Lindemann stirbt nach über 50jähriger Tätigkeit für das Unternehmen,  47 Jahre war er davon als geschäftsführender Gesellschafter tätig.

1960

Am Ostrand der Quarzsandgrube Frechen beginnt der Bau der neuen Aufbereitung.  

1958

Die Quarzwerke GmbH baut die erste Anlage zur Umhüllung von Quarzsanden mit Kunstharzen (Croningverfahren) in Haltern. Eine zweite Kunstharzumhüllungsanlage wird in Gambach errichtet. 

1955

Das Quarzwerke Zentrallaboratorium in Frechen nimmt seine Arbeit auf.

1954

Mit dem belgischen Partner SCR entstehen Werke in Belgien (Sibelco) und Frankreich (Sifraco, 1957) sowie in den folgenden Jahren in der Schweiz (Sihelco,1960), Italien (Sibelco Italiana, 1963), Spanien (Sibelco Espanola, 1969) und den  USA (Unimin Corp., 1973).

1952

Dipl.-Bergingenieur Hans Lindemann tritt in die Geschäftsführung der Quarzwerke GmbH ein und übernimmt als Aufgaben die Rationalisierung der Verkaufsorganisation, den Aufbau einer technischen Planungsabteilung, die Einrichtung eines Zentrallaboratoriums sowie die Ausrichtung der Werbung auf die mit neuen Aufbereitungsverfahren verbesserten Produkte.

Zur Unterstützung dieser Ziele wird das Werk Haltern in Gewinnung und Nass- Aufbereitung neu gestaltet. Die Planung des Quarzmahlwerkes in Haltern und für ein neues Werk in Frechen wird aufgenommen.

1949

Abschluss eines Lieferabkommens mit dem bedeutenden belgischen Quarzproduzenten, der Firma Sablières et Carrieères Réunies S. A, genannt SCR.

1945

Die Nachkriegsjahre werden zum Wiederaufbau der stark zerstörten Werke Frechen, Haltern und Neuss genutzt.

Im Sommer tritt Carl Ludwig Grosspeter, der Enkel des Gründers Carl Grosspeter, in die Geschäftsleitung des Gesamtunternehmens ein. In Arbeitsteilung mit Otto Lindemann übernimmt er die Aufgabe des Wiederaufbaus und der Arbeitsaufnahme im Steinzeugwerk Großkönigsdorf.

1944

Der Firmenname wird in Quarzwerke GmbH umgewandelt. Otto Lindemann gestaltet das noch heute gültige Firmensigné, das in der Folge als Basis für die Signés einiger Beteiligungsgesellschaften verwandt wird.

1936

Ein weiteres modernes Quarzmahlwerk wird im Hafen von Neuss errichtet, um von hier auf dem frachtgünstigen Wasserweg die in- und ausländischen Abnehmer zu beliefern. Hauptabnehmer ist die Firma Henkel & Cie., mit der die Quarzmahlwerk Frechen GmbH bereits 1930 einen Liefervertrag geschlossen hat. So kann der großen Nachfrage nach dem Scheuermittel „ATA“ entgegengekommen werden.

1924

Es folgt die Gründung der Rheinischen Bau- und Kristallsandwerke zum Aufschluss eines Grubenbetriebes bei Haltern in Westfalen.

1923

Hans Grosspeter, Nachfolger von Carl Grosspeter in der Geschäftsführung, stirbt im Alter von 48 Jahren.

Im Herbst des Jahres 1923 wird die Quarzmahlwerk Frechen GmbH gegründet, die ein neuzeitliches Quarzmahlwerk in Frechen an der Dürener Straße errichtet. Otto Lindemann führt beide Gesellschaften als einziges Mitglied der Gründerfamilien bis 1945.

1922

Die Familiengruppe Lenders - Fretter-Pico tritt als weitere Gesellschafterin in das Unternehmen ein. Der Landwirtsfamilie gehören große Grundstücke im Abbaugebiet.

1919

Otto Lindemann kauft das Unternehmen von seinem Vater und vereinigt zusammen mit Hans Grosspeter die beiden benachbarten Unternehmen zur Grosspeter Lindemann & Co. KG.

1915

Ingenieur Otto Lindemann, Sohn von August Lindemann, tritt in die Geschäftsführung der Cöln-Frechener Kristallsandwerke ein. Nach seinen Plänen wird eine moderne Sandwäsche an der Dürener Straße errichtet.

1904

Der Tiefbauingenieur August Lindemann gründet die Cöln-Frechener Kristallsandwerke mbH, die ein zweites gleichwertiges Quarzsandvorkommen bei Frechen erschließt.

1890

Anfang der neunziger Jahre erweitern die Unternehmer ihr Arbeitsgebiet durch den Bau eines Steinzeugwerkes in Grosskönigsdorf für die Produktion von Kanalisationssteinzeug.

1889

Die Gründer trennen sich. Carl Grosspeter übernimmt die Betriebe in Buschbell  und Grosskönigsdorf unter dem Firmennamen Sand- und Steinzeugwerke C. Grosspeter GmbH, während Wilhelm Köhnen das Essener Bauunternehmen unter seinem Namen weiterführt.

1884 

Die Eisenbahnunternehmer Wilhelm Köhnen und Carl Grosspeter erschließen auf Initiative der Firma Krupp ein Quarzsandvorkommen in Frechen-Buschbell. 

 

Gerne stehen wir Ihnen auch zu Fragen in Bezug auf unsere Geschichte zur Verfügung. Sprechen sie uns einfach an!