Ergebnis der Langzeitstudie: Nährstoffarm aber artenreich

Schüler beschreiben in der Summenbewertung  eine unerwartete Artenvielfalt

Der Ergebnisbericht der Langzeitstudie wurde von den Kollegiaten des Projekt-Seminars an den Werkleiter Helmut Struchtrup (Mitte) übergeben. Im Gegenzug wird eine Schautafel am Monte Kaolino aufgestellt, die eine Ergebniszusammenfassung der Langzeitstudie allen Besuchern des Freizeitparkes Monte Kaolino präsentiert. Links die Seminarleiterin, Studienrätin Andrea Huber-Jödicke, rechts außen, der Schulleiter des Gregor-Mendel-Gymnasiums, Amberg, Oberstudiendirektor Peter Welnhofer und der Biologe, Gottfried Blank (2. von rechts), der wissenschaftliche Begleiter des Seminars, beim Pressetermin.

Nach eineinhalb Jahren „Feldforschung“ konnte nun der erste Abschnitt des Projektseminars „Langzeitstudie über Pionierarten in einem Habitat des Kaolintagebaus“ erfolgreich beendet werden. 12 Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums, Amberg haben sich eineinhalb Jahre lang mit der Tier- und Pflanzenanalyse auf einer ca. 5.000 m² umfassenden Sukzessionsfläche am Rande des Hirschauer Tagebaus befasst. Das Ergebnis dieser Studie wurde nun in einem offiziellen Rahmen von Seiten der Schule an den Werkleiter Hirschau, Helmut Struchtrup, übergeben. Die Schüler überreichten eine 50 Seiten starke Dokumentation aller gefundenen Arten in Fauna und Flora - darunter auch einige Exoten, wie z. B. das Ackerfilzkraut oder den weißrandigen Grashüpfer. Wer hätte gedacht, dass auf einer derart nährstoffarmen, von abiotischen Faktoren gekennzeichneten Fläche 57 verschiedene Pflanzenarten, 6 Käferarten, 3 Heuschreckenarten und 2 Wirbeltierarten zu finden sind. Eine erstaunliche und unerwartete Artenvielfalt! 

Im Gegenzug wurde eine große Schautafel der Presse vorgestellt, die im Frühjahr auf dem Gipfel des Monte Kaolino aufgestellt wird und allen Besuchern die zusammengefassten Ergebnissen präsentieren soll.
Die Werkleitung bedankte sich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und betonte, dass sich das Unternehmen sehr freuen würde, wenn ein Projektseminar des nächsten Kollegiatenjahrganges die begonnenen Studien fortführen würde.

Die Kollegiaten standen auch der Presse Rede und Antwort, als im offiziellen Rahmen die Untersuchungsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Und der Spaß kam auch nicht zu kurz …

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