Buch und Ausstellung über 125 Jahre Quarzwerke

Die Ausstellung über die Geschichte des Quarzsandabbaus  in Frechen geht noch bis Ende Januar. Bei der feierlichen Eröffnung Ende Oktober waren viele Gäste gekommen. Eines der Highlights ist eine Modelleisenbahn mit historischen Güterzügen der Quarzwerke (Foto unten). Organisiert wurde die Ausstellung in enger Kooperation mit dem Frechener Stadtarchiv. Pünktlich zum Ende des Jubiläumsjahres ist eine Festschrift über die Geschichte der Quarzwerke erschienen. Weitere Informationen dazu bekommen Sie unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. .

 

2009 - das Jubiläumsjahr der Quarzwerke

Familienunternehmen seit 1884 – Jubiläumsjahr 2009

Die Wurzeln der Quarzwerke liegen in Königsdorf und Frechen. Anfangs wurde der noch unbehandelte Sand als Streusand an Eisenbahnen verkauft, kurze Zeit später auch an Gießereien und an die Glasindustrie. In der Nähe des Bahnhofs in Großkönigsdorf entstand die erste Sandwäsche und säuberte den Quarzsand von eisenhaltiger Tonerde und anderen unerwünschten Beimengungen. Die Folge war, dass immer mehr Glaskunden den Frechener Silbersand wollten.

Briefkopf aus dem Jahr 1913 - damals hießen wir noch Cöln-Frechener Cristallsandwerke mit Hauptsitz in Köln Bayenthal.


Bereits 1926 wurden die ersten „Korngrößentabellen“ erstellt, die vom Grundprinzip her bis heute den Standard der Qualitätskontrolle bilden. Seit Beginn der 1950er Jahre gibt es das Logo der Quarzwerke, welches von Otto Lindemann entworfen wurde und nach einigen gestalterischen Änderungen immer noch für unser Unternehmen steht. Sie sehen, bis heute ist manches gleich geblieben, aber natürlich hat sich auch eine Menge geändert. Die Quarzwerke haben sich zu einem Unternehmen mit starker Präsenz auch in Osteuropa entwickelt, es gibt eine eigene Entwicklungsabteilung, die stets auf der Suche nach neuen Anwendungsmöglichkeiten ist, und so kann der Kunde bei uns inzwischen über 700 Produkte erwerben. Eine Festschrift wird im Laufe des kommenden Jahres erscheinen. Neben der Historie werden auch viele Geschichten und Bilder die spannende Entwicklung unseres Unternehmens untermalen: Wie vor über 100 Jahren Sand abgebaut wurde, wann sich bedeutende Veränderungen abgespielt haben und wie schwierige Phasen, wie beispielsweise die Zeit nach dem 2.Weltkrieg, gemeistert wurden und welche Menschen dafür sorgten, dass wir auch nach 125 Jahren mit beiden Beinen fest im Sand stehen. 

So wurden früher (1930 - 1945) in der Grube in Frechen  die Schienen versetzt.

Unsere Geschichte zum Anfassen wird es in der Frechener Marienschule und im Rathaus geben. Mit Unterstützung des Frechener Stadtarchivs planen wir eine mehrwöchige Sonderausstellung, die nach den Herbstferien 2009 eröffnet wird. Im September ist in Frechen ein Tag der offenen Tür geplant, zu dem Freunde und Nachbarn herzlich eingeladen sind. Einzelheiten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

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