Quarz: inert und witterungsbeständig

 

Quarz (SiO2) ist ein wichtiges gesteinsbildendes Mineral. Es findet sich sowohl in magmatischen, metamorphen als auch in sedimentären Gesteinen bzw. Ablagerungen. In der Natur kommt Siliziumdioxid im wesentlichen als trigonaler Quarz vor.

Von entscheidender Bedeutung für die industrielle Nutzung sind mächtige abbauwürdige Quarzsandlagerstätten. Chemische Reinheit und Gleichmäßigkeit reichen jedoch im allgemeinen nicht aus, um diesen Quarz direkt als Rohstoff einzusetzen. Quarzwerke bereitet die Quarzsande gründlich auf. Der Rohstoff durchläuft aufwendige Wasch-, Klassier-, Trocknungs- sowie eisenfreie Mahlprozesse. Dabei werden Quarzsande, -mehle und -feinstmehle hergestellt.

Für die Herstellung von Quarzmehlen/-feinstmehlen mit definierter Körnung sind neben einer eisenfreien Vermahlung Trennprozesse erforderlich. Durch die Kombination von Mahl- und Sichttechnologie können Quarzwerke Quarzfeinstmehle bis zu einer Körnung von 1μm herstellen. Ein weiterer Veredelungsschritt ist die gezielte, auf die jeweilige Anwendung abgestimmte, Oberflächenmodifizierung z.B. mit Silanen oder silanbasierenden Substanzen.

Eigenschaften

• hohe Härte von 7 (Mohs)
• Dichte von 2,65 g/cm3
• hohe chemische Beständigkeit
• niedriger thermischer Ausdehnungskoeffizient: 14*10 -6 K -1(bei T 20-300°C)
• relativ gute Wärmeleitfähigkeit: 9 W/m*K
• gute elektrische isolierende Eigenschaften (niedriger tan delta)

Hauptanwendungen

• Glas
• Gießerei
• Keramik / Feuerfest
• Elektroisolierungen/ Hochspannungsisolierstoffe• Gießerei
• Gießharze
• Kalziumsilikathydrat
• Bau / Bauchemie
• Außenputze
• Farben
• Korrosionsschutzfarben
• Engineered Stone
• Silikon

Siehe auch Quarz - auf den Rohstoff kommt es an

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