Neubau von Entwässerungsbunkern in Weferlingen

Drittes Großprojekt bei der Umsetzung des Werkskonzeptes aus dem Jahre 2008

Im Rahmen des Werkskonzeptes wurde in den vergangenen Jahren in eine Magnetscheideranlage, eine neue Trocknung und zuletzt in eine neue Entwässerungsanlage investiert. Die Entwässerung der gewaschenen Sande erfolgt im Werk Weferlingen sowohl in Stahlsilos als auch in Betonbunkern. Als Ersatz für die neun alten Stahlsilos wurde Stahlbetonbunker gewählt. Dazu kommt, dass die entwässerten Sande entgegen der Drainagerichtungvon oben entnommen werden können, was eine kürzere Bunkerabzugszeit bedeutet. Die neue Bunkeranlage besteht aus zwölf Einzelbunkern mit einer Entwässerungskapazität von mindestens 3.900 t Feuchtsand. Hiermit wird eine wesentlicheSteigerung der Gesamtkapazität des Werkes Weferlingen erreicht. Einige der Bunker sind speziell für eisenarme Sande gedacht. Künftig ist durch gezieltes Mischen und erschneiden eine erweiterte Produktpalette möglich.

Zum Projektumfang gehören ferner zwei Entnahmegeräte („Automatbagger“), Bandanlagen für die entwässerten Sande, Rohrleitungen zum Beschicken der Bunkerund eine automatische LKW-Verladung.Durch die Nutzung der vorhandenen Halle „Werk 2“ konnte die gute Anbindung an die vorhandene Infrastruktur beibehalten werden. Allerdings erforderten die Arbeiten eine aufwändige Baugrundsanierung (siehe Bild unten). Eine weitere Herausforderung war der Bau der beiden Entnahmegeräte („Automatbagger“),obwohl es in Weferlingen mit den drei vorhandenen Baggern entsprechende Vorbilder gab. Diese Entnahmegeräte stellen an sich schon Unikate dar, für die es standardmäßig keine Lieferanten im Markt gibt. Da beide Anlagen wesentlich größer werden sollten (Erweiterung der Spurweite auf 13,9 m und Verdoppelung des Durchsatzes), mussten sie neu konzipiert und durch die spätere Lieferfirma neu konstruiert werden. Ende 2011 wurde der Betrieb der neuen Entwässerungsanlage erfolgreich aufgenommen.

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