Kaolintagebau als „Unterrichtsraum“

 

 

Schüler beginnen mit den Kartierungsarbeiten
für eine Langzeitstudie

 

 

Pionierarten aus der Fauna wurden mit Hilfe umfangreicher Fachliteratur bestimmt.

 

 

 

 

 

 

 

                         

Nach den Sommerferien fiel von Seiten des Gregor Mendel Gymnasiums, Amberg, der Startschuss zu der Initiative „SCHULE FORSCHT“, bereits vorgestellt im Mai dieses Jahres im Rahmen des European Minerals Day 2011. Die Schüler des Projekt- Seminars des Fachbereichs Biologie sollen eine knapp eineinhalbjährige Langzeitstudie über Pionierarten in einem Habitat des Kaolintagebaus durchführen. Unter Experten-Anleitung, z.B. von Landschaftsarchitekt Gottfried Blank, erkundeten die Schüler gemeinsam und in selbst organisierten Gruppen zum ersten Mal die Pflanzen- und Tierwelt im „Forschungsraum“.

 

 

 

 

 

 

 

Lupen und Gläser sind unabdingbare Hilfsmittel für die Feldforschung der Schüler.







Die Schüler hatten sich gut auf diesen Nachmittag vorbereitet und die nötigen „Werkzeuge“ wie z. B. Kescher, Lupen und Gläser zur Begutachtung der „Fundstücke“ mitgebracht. Großes Interesse weckte auch die umfangreiche Fachliteratur, die der Landschaftsarchitekt und Biologe Blank zur Verfügung stellte. So konnte nach der ersten, groben Sichtung der Pflanzen und Tiere eine genaue Bestimmung und Artenbenennung durchgeführt werde n. „Neben den „wissenschaftlichen“ Erkenntnissen wird durch diese Feldstudienarbeit auch die Wahrnehmung und das Bewusstsein bei den Schülern für die Natur ganz bestimmt geschult und erweitert“, so die Seminarleiterin Andrea Huber-Jödicke. Eines der Schülerteams dokumentiert die laufenden Arbeiten und den Projekt-Fortschritt mit einer Videokamera, so dass vielleicht am Ende der Studie ein kleiner Film über das Projekt entstehen kann. 

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