Talente finden - Karrieretag der Familienunternehmen

 

Fest steht: Die Veränderungen in der Altersstruktur der Gesellschaft kommen weder unerwartet noch ist dieser Prozess unerforscht. Die heutige Alterspyramide ist Ergebnis der schon seit vielen Jahren zu beobachtenden langfristigen Bevölkerungsentwicklung. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht dementsprechende Zahlen regelmäßig. Fest steht aber auch: Viele Unternehmen beschäftigen sich nur am Rande mit dem Thema immer älter werdender Arbeitnehmer und dem Mangel an Fachkräften.

 

Quarzwerke will agieren und nicht reagieren und geht daher strategisch an das Thema heran. Personalleiter Peter Lehner: „Zum einen bemühen wir uns, unsere Arbeitnehmer gesund zu halten. Dies bedeutet, dass wir verstärkt auf Prävention setzen und im Rahmen des Gesundheitsmanagements ein „ ganzheitliches“ Programm zur Erhaltung der Arbeitnehmergesundheit anbieten wollen, wie z. B. Rückenschule, Gesundheitstests, etc. Zum anderen wollen wir jüngere und ältere Mitarbeiter gleichermaßen auf technologische Veränderungen einstellen. Hier denken wir besonders an Wissenstransfer zwischen den Generationen unserer Mitarbeiter. Ältere Mitarbeiter profitieren davon, dass sie ihre Fachkompetenz durch das neue Wissen von jüngeren Beschäftigten erweitern können. Im Gegenzug profitieren die Jüngeren von der langjährigen Erfahrung ihrer älteren Berufskollegen. Nun kommt es noch darauf an, ganz aktiv an potenzielle Mitarbeiter heranzutreten. Dazu intensivieren wir unsere
bestehenden Hochschulkontakte und dehnen diese auf zusätzliche Hochschulen aus. Ganz aktuell ist da die Teilnahme am Karrieretag Anfang Dezember. Beim Karrieretag der Familienunternehmen trafen Absolventen, Young Professionals und Professionals aller Fachrichtungen, insbesondere der Ingenieur-  und Wirtschaftswissenschaften, auf die Inhaber und Top-Entscheider von Familienunternehmen.

 

Der Karrieretag Familienunternehmen, veranstaltet von der Stiftung Familienunternehmen und dem Entrepreneurs Club, zielt nicht auf Größe  und Masse ab. Es stehen die Qualität der Gespräche, der persönliche Rahmen und die Effizienz beim Kennenlernen im Vordergrund. Um die hohe Qualität sicherzustellen, gab es eine Auswahl und Begrenzung sowohl der ausstellenden Firmen als auch der Kandidaten. Robert Lindemann-Berk und Peter Lehner konnten einige interessante Gespräche führen: „Es war eine gute Plattform, um im angemessenen Rahmen auf Menschen zu  treffen, die gut zu uns passen könnten“, so Lehner, „wir waren diesmal das erste Mal dabei, aber vermutlich nicht zum letzten Mal.“ „Viele der Bewerber hatten sich bewusst für ein Familienunternehmen interessiert“, meint Karrieretag-Organisator Stefan Klemm. „Schnelle persönliche Entwicklungschancen, hohe Eigenverantwortung und nachhaltiges Unternehmertum werden zunehmend gesucht bei einem künftigen Arbeitgeber.

 

Gerade Familienunternehmen bieten einen idealen Ramen für diese Karrierewünsche.“ Ob ein Besucher des Karrieretages in Duisburg einer unserer neuen Mitarbeiter wird, steht natürlich noch nicht fest. Aber die Chancen stehen gut.

 

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