Ein wichtiger Schritt in Gluhivzi

Nach einem Jahr Bauzeit ist das neue Fertigproduktlager in Betrieb gegangen

Die AKW Ukrainian Kaolin Company (UKC) mit ihrem Standort Gluhivzi, 200 Kilometer südwestlich von Kiew, ist seit 2007 eine 100-prozentige Tochter der Quarzwerke Gruppe. Seit diesem Frühjahr ist ein weiterer Teil einer komplett neuen Produktionslinie fertig gestellt worden. Insgesamt wird die neue „Linie 1" aus sechs Teilanlagen bestehen und dafür sorgen, dass mit besserer Qualität kostengünstiger produziert und mehr verkauft werden kann. 
Die neue Fertigprodukthalle steigert zwar noch nicht die Produktionsmenge, wohl aber die Qualität, denn bisher wurden die Kaoline, die sich u. a. durch ihre besondere Weiße auszeichnen, in Big-Bags abgefüllt und im Freien gelagert. Anschließend – je nach Bedarf und Kundenwunsch – wurden iese auch in Waggons und LKW ausgeschüttet und als lose Ware weiter verkauft. Die hohe Qualität der Kaoline kann nun mit der neuen 

Lagermöglichkeit viel leichter eingehalten werden als vorher. In der 96 mal 24 Meter großen Halle können Kaoline, nach Sorten getrennt, in fünf Boxen gelagert werden. Die Gesamtlagerkapazität beträgt rund 7500 Tonnen. Die Beschickung des Lagers erfolgt mit Rohrkettenförderern, die Entspeicherung mit einem Radlader. Mit Förder- und Verladeanlagen kann das Kaolin nun „just in time" lose auf Waggons oder Lastwagen verladen oder einer automatischen Big-Bag-Station zugeführt werden. Hier können etwa 20 Big-Bags pro Stunde befüllt und verwogen werden. Alle Anlagen verfügen über moderne Filtersysteme. Aktuell erfolgt in Gluhivzi die Sanierung des Gebäudes für die Eindicker. Die Eindicker selbst sind bereits saniert und eine neue Siebmaschine ist in Betrieb. 
Der Neubau der Nassklassierung wird ein weiterer wichtiger Investitionsschritt sein. Die neue Lagerstätte Weliko Gadominez ist im Herbst 2008 Jahr angeritzt worden, diese neue Lagerstätte sichert mit ihrer hervorragenden Qualität den Standort Gluhivzi auf mehrere Jahrzehnte. 2010 wird also für unseren Standort in der Ukraine ein wichtiges Jahr, denn Projekte für die Zukunft sollen beginnen, nachdem alle kapazitätserhöhenden Projekte im Krisenjahr 2009 zunächst zurückgestellt waren.

Das Team in Gluhivzi hat in diesem Jahr noch einige wichtige Baustellen. Alexander Koxin und Steffen Püschmann (von links), aus dem Servicebereich Technik, waren in den vergangenen Monaten viel in der Ukraine. Vitaliy Yasakov (ganz rechts) war der Projektverantwortliche von UKC, Aike Niemann, Dr. Otto Hieber und Andriy Gordiyenko (mittig von links) waren zur Eröffnung anwesend.

Suche