Traumnoten in den Abschlussprüfungen

 

Hervorragende Ausbildung zahlt sich aus – Mix aus Theorie und Praxis 

 

In der diesjährigen Facharbeiterabschlussprüfung standen von 3000 Absolventen in den verschiedensten Ausbildungsberufen im Bereich der IHK Regensburg am Ende unter den 25 Jahrgangsbesten die AKW-Azubis Simon Döbereiner und Philipp Lindthaler mit auf dem Sieger-Treppchen. Im Verlauf ihrer dreieinhalbjährigen Ausbildung zum Industriemechaniker der Fachrichtung Betriebstechnik erhielten die Azubis in Hirschau eine fundierte praktische und theoretische Ausbildung. Mit Ignaz Mader, seit 1985 verantwortlich für die gewerbliche Ausbildung, hatten sie stets einen erfahrenen Meister zur Seite.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz nach der Auszeichnung durch den bayerischen Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Markus Sackmann (rechts) und IHK-Präsident Peter Esser (links); die beiden Sieger Philipp Lindthaler (2.v.l.) und Simon Döbereiner wurden mit Bestpreisen ausgezeichnet. Für das Unternehmen nahmen Personalleiter Peter Lehner (2.v.r.) und Ignaz Mader (nicht im Bild) die Ehrenurkunde in Empfang.

Was ist das Erfolgsrezept ? Im dualen Ausbildungssystem in Betrieb und Berufsschule werden im 1. Ausbildungsjahr insbesondere Kenntnisse im Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Materialien vermittelt. Bereits im 2. Ausbildungsjahr werden kleinere Aufträge, wie z. B. Neuanfertigung und Instandsetzung von Bechern für Senkrechtförderer, in der Produktion umgesetzt. Mit erfahrenen Facharbeitern geht’s im 3. und 4. Jahr raus in den B triebsalltag. Hier werden die Azubis sehr praxisnah eingesetzt. Das zahlt sich eben aus. Zusätzlich fertigen die angehenden Facharbeiter gesonderte Projekte, wie z. B. die Stelen-Halterungen für den Farbenwald des Freizeitparks Monte Kaolino, Treppengeländer in der Hauptverwaltung oder einen Filtersand-Exponat-Träger für den Messeeinsatz zur „Wasser Berlin 2009“. Diese Objekte werden überwiegend selbst projektiert und realisiert. 

 

 

Die dabei geleisteten Arbeitsstunden werden der Ausbildungsabteilung „gutgeschrieben“, was sich wiederum positiv auf die Bilanz der Ausbildungskosten auswirkt. Ein betrieblicher Auftrag im Rahmen der Facharbeiterprüfung rundet die Ausbildung zusätzlich ab. Der richtige Mix aus Theorie und Praxis ist also das Geheimnis!

 

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