ZAO „Balaschejskije Peski" - Modernisierungsprozess schreitet voran

Verlängerung der Abbaukonzession bis Dezember 2027

Unser Unternehmen ZAO „BalaschejskijePeski" gehört seit 2006 zur Quarzwerke-Gruppe. Unser Bergbau- und Aufbereitungskombinat gewinnt und bereitet seit vielen Jahren hochwertige Quarzsande mit guten Qualitätsmerkmalen für den russischen Markt auf. Hervorstechendes Merkmal unseres Sandes ist eine runde Kornform, die so nicht in anderen vergleichbaren Rohstoffbetrieben Russlands anzutreffen ist. Unsere Produkte finden hauptsächlich in den Gießereien der Automobilindustrie und des Maschinenbaus Anwendung.  In den vergangenen Jahren konnten wir daher am guten Marktwachstum partizipieren. In 2009 spüren wir die wirtschaftlichen Folgen der weltweiten Rezession allerdings auch genauso hart. Unsere Belegschaft steht daher vor zwei sehr wichtigen Herausforderungen. Einerseits wollen wir kurzfristig das Projekt der technischen Umrüstung der Aufbereitungs- und Trockenanlagen im Rahmen der weiteren Modernisierung abgeschlossen haben. Andererseits müssen wir unsere Arbeitsabläufe an den rückgängigen Markt anpassen, um die Ertragskraft auch unter den Bedingungen der wirtschaftlichen Rezession zu stabilisieren. Im Jahr 2007 haben wir ein umfassendes Modernisierungsprogramm für unser Werk beschlossen. Im Kern werden veraltete Maschinen durch moderne und leistungsfähigere Anlagen ohne Stillstand der laufenden Produktion ersetzt. Dazu gehören aber auch die Anpassung der gesamten Abläufe im Unternehmen, die Erhöhung der Effizienz und die stärkere Orientierung an wachsenden Grundenbedürfnissen. Ein Großteil der neuen Technologie wurde auf dem westeuropäischen Markt eingekauft und mit 28 Sattelzügen nach Balaschejka geliefert. Eine Aufgabe, die hohe Anforderungen an alle Beteiligten, auch der Hauptverwaltung, stellte und auch weiterhin stellen wird. Wir planen, alle Montagearbeiten Anfang November zu beenden und mit der Inbetriebnahme zu starten. Die neue Technologie erlaubt uns, die Qualität der Produkte bedeutend zu verbessern. Dies wird wiederum in Zukunft zur Erweiterung des Absatzes und einer rentablen Produktion führen. Vor dem Hintergrund der Anstrengungen zur Modernisierung freut uns besonders, dass wir erfolgreich eine Verlängerung der Abbaukonzession bis Dezember 2027 erwirken konnten. Dies verbessert deutlich die rechtlichen Rahmenbedingungen unserer Tätigkeit. Daneben konnten auch andere für uns wichtige Fragen, wie das Genehmigungsverfahren für die Gewinnung von Untergrundwasser für technologische Zwecke auf dem Betriebsgelände, erfolgreich abgeschlossen werden. Wir werden die Herausforderungen unserer Zeit erfolgreich bewältigen, wenn auch die ktuelle Rezession schmerzhafte Auswirkungen zeigt. So mussten wir uns leider im Zuge der Anpassung der Produktionsorganisation auch von mehr als 130 zum Teil langjährigen Mitarbeitern trennen. Keinem fällt das leicht!

Suche