Baubeginn für das Neuwerk in Wostotschnyj (Russland)

In diesen Wochen findet die erste Auslieferung von Rohsand statt

Vor knapp einem Jahr, im Oktober 2007, wurde der Grundstein für das neue Quarzwerk Wostotschnyj im Gebiet Ulyanowsk an der Wolga gelegt. Seit Sommer diesen Jahres laufen nunmehr auch die Bauarbeiten für das Aufbereitungswerk auf Hochtouren. 
Dazwischen liegen angestrengte Arbeiten zur Erkundung der Lagerstätte, der Erarbeitung der erforderlichen Abbaudokumente sowie der weiteren Detailplanung des Neuwerkes.
Bis jetzt hat sich die Arbeit gelohnt. Die Staatskommission für die Sicherung der Vorräte in Moskau bestätigte mehr als 100 Millionen Tonnen Rohstoffreserve. Die Lagerstätte ist damit eine der größten in Russland. Damit war der Weg für die Genehmigung eines so genannten Abbauprojektes frei. Im Juli begannen die Abraumarbeiten und in diesen Wochen finden die ersten Auslieferungen, zunächst von Rohsand, an unsere Kunden statt.
Parallel gilt unsere Aufmerksamkeit natürlich dem Bau des Aufbereitungswerkes. Zunächst musste auf der „grünen Wiese“ die Anbindung an die lokalen Versorgungsnetze erfolgen und es war eine entsprechende Vorbereitung der Baustelle notwendig. Ab Juni begann der Bau der Gleisanlage. Diesem galt aus zwei Gründen hohe Prioriät: Erstens findet darüber die Auslieferung des Rohsandes statt. Andererseits soll in der Zeit der Bauarbeiten auch die Anlieferung von Anlagenteilen ermöglicht werden.

 

Beim Besuch der Baustelle, von links: Generaldirektor Quarzwerke Wostotschnyj Ruschan Hasjanow, Geschäftsführender Gesellschafter Robert Lindemann-Berk, Geschäftsführer Jens-Uwe Klemens, Consultant Isak Kharkover

 


Der Bau des Werkes allein wird uns ohne Kunden jedoch nicht weiter bringen. Also kümmern wir uns schon jetzt intensiv um die potentiellen Abnehmer. Und natürlich muss auch das erforderliche Personal ausgewählt und eingestellt werden. Bis zum Ende dieses Jahres soll die Belegschaft auf 25 Mitarbeiter anwachsen.
Dem Projekt ist seitens der Gebietsregierung eine hohe Priorität zuerkannt. Der Gouverneur des Gebietes Ulyanowsk informiert sich regelmäßig über die Entwicklungen. Er war bei einem Kurzbesuch auf der Baustelle im August sehr vom Fortgang der Arbeiten angetan.
Der Werksbau ist ohne Zweifel sehr wichtig für die Region. Wir werden ein qualitativ hochwertiges Produkt unseren Kunden anbieten und damit zu einem interessanten Partner der Glasindustrie. Ferner profitiert die Region von den mehr als 100 entstehenden, sicheren und anspruchsvollen Arbeitsplätzen.
Unser Ziel ist, nach einer Phase der Markteinführung, 700.000 Tonnen klassierte und getrocknete Sande bester Qualität an unsere Kunden auszuliefern.

 

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