Bayerns schönste Geotope


Gütesiegel des Landesamtes für Umweltschutz geht an das Kaolinrevier Hirschau-Schnaittenbach
Im Auftrag des bayerischen Umweltministers Dr. Werner Schnappauf verlieh Prof. Dr. Albert Göttle, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Mitte September das Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“ an die Kaolingruben. In einem kleinen Festakt am Westfeld der Amberger Kaolinwerke wurde die dazugehörige Schautafel enthüllt. In seiner Festrede bezeichnete Göttle die „strahlend weißen Kaolinvorkommen“ als „natürliche Archive und Labore, die uns helfen, durch die Kenntnis der Vergangenheit die Gegenwart zu verstehen und zukünftige Ereignisse besser einzuordnen“. Unverhohlene Freude auch bei Landrat Armin Nentwig, der im Zusammenhang mit den Kaolinvorkommen und deren Nutzung von „weißem Gold“ sprach, das für die Wirtschaftskraft der Region mit seinen Ausbildungs- und Arbeitsplätzen von großer Bedeutung sei. Zuvor hatte sich Hirschaus 2. Bürgermeister Günther Amann gefreut, dass das Kaolinrevier mit dieser Auszeichnung in der „bayerischen Bundesliga“ der Geotope mitspielen dürfe. 

AKW-Werkleiter Helmut Struchtrup zeigte sich stolz, dass das Gütesiegel an die Kaolingruben gegangen sei. Mit der vermehrten Aufmerksamkeit fürden Kaolinabbau würden Informationen transportiert, die für diesen Industriezweig wichtig seien. Die Amberger Kaolinwerke seien sich der eigenen Verantwortung bewusst und werden die touristische Nutzung ebenso unterstützen wie die Aktivitäten des Geoparkvereins Kaolinrevier Hirschau-Schnaittenbach, der die Patenschaft für die Abbaugruben übernommen hat.

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