Gemeinsam für den Artenschutz

Landesbetrieb Wald und Holz und Quarzweke schließen Vetrag

Artenschutzwald

 

Vertragsunterzeichnung im Grünen: v.l.n.r.: Dr. Paul Páez-Maletz, Uwe Schölmerich, Robert Lindemann-Berk,
Stephan Schütte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Es ist ein großes und spannendes Projekt, für das die Vorbereitungsmaßnahmen lange gedauert haben. Jetzt aber steht ein Maßnahmenkatalog, der genau auf diesen Wald und die heimischen Tierarten zugeschnitten ist“, erklärt Robert Lindemann- Berk den Pressevertretern. „Dieses Projekt ist einmalig“, ergänzt Forstamtsdirektor Uwe Schölmerich. 18 verschiedene Maßnahmen werden das rund 50 Hektar große Waldareal in den kommenden Jahrzehnten in einen Artenschutzwald verwandeln.Beispielsweise werden einige Hektar sehr alten Waldes komplett aus der Nutzung herausgenommen, um für Spechte und Fledermäuse Totholzstrukturen zu schaffen.
In einem anderen Waldbereich werden „Biotopbäume“ gezielt gepflegt und in ihrer Entwicklung gefördert. An drei Stellen legen wir Stillgewässer an, die sowohl Insekten – als Nahrung für Fledermäuse – als auch waldbewohnenden Amphibien, Gemeinsam für den Artenschutz Landesbetrieb Wald und Holz und Quarzwerke schließen Vertrag wie z. B. Salamandern, einen Lebensraum bieten sollen. Abgerundet werden die Maßnahmen im Wald durch die Schaffung von stufigen Waldrändern und das Anlegen von angrenzenden Wildwiesen. Ein umfangreiches Monitoring wird die Biotopmaßnahmen begleiten. Umgesetzt werden diese Maßnahmen im Auftrag der Quarzwerke durch den Landesbetrieb Wald und Holz. Basis hierfür bildet
der Ökodienstleistungsvertrag, der feierlich im künftigen Artenschutzwald unterschrieben wurde.

 

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