Grundsteinlegung für ein Zukunftsprojekt

Bau des neuen Sand- und Kieswerkes am Standort Schnaittenbach hat begonnen


Grundsteinlegung Schnaittenbach

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Dr. Otto Hieber am 30. April zahlreiche Gäste aus der Politik, von den Genehmigungsbehörden und natürlich aus dem Kreis unserer Kunden zur feierlichen Grundsteinlegung für unser neues Sand- und Kieswerk im Schnaittenbacher Tagebau just an der Stelle, an der vor über 80 Jahren von Eduard Kick die deutsche Kaolinindustrie gegründet wurde. Mit Blick auf die ursprünglich geplante Standortschließung betonte Dr. Hieber, dass die Stilllegung von Werken den Gesellschaftern und der Geschäftsführung der Quarzwerke Gruppe „nun so gar nicht liegt“, weshalb man immer wieder um das beste Zukunftskonzept für den Standort gerungen habe. „Nunmehr dürfen wir uns über eine gelungene  Vorwärtsstrategie freuen, die wir heute mit dieser feierlichen Grundsteinlegung sichtbar aus der Taufe heben werden“. Das auch für die Region nachhaltige Projekt mit seinen 30 Arbeitsplätzen stärke das Standort-Netzwerk der Quarzwerke-Gruppe und versorge unsere Kunden über Jahrzehnte mit Premiumprodukten aus der Oberpfalz. Robert Lindemann-Berk hob die hohe Effizienz des im Bau befindlichen Werkes hervor, das er als „Bekenntnis zur Region, aber auch zum Standort Deutschland“ wertete. Das Unternehmen glaube an den Standort und die Richtigkeit der  Entscheidung, trotz der Rückgänge in der Papierindustrie und günstigerer Produktionsbedingungen im Ausland. Er brachte seine Freude über die zügige Umsetzung des Vorhabens zum Ausdruck und bezeichnete das Vorhaben als möglichen Nukleus für weitere intelligente Projekte am Standort Hirschau-Schnaittenbach. Robert Lindemann-Berk bedankte sich bei den Vertretern der am bergrechtlichen Genehmigungsverfahren beteiligten Behörden und Trägern öffentlicher Belange für die zügige Bearbeitung des Vorhabens und bei allen Mitarbeitern, die „mit viel Herzblut und Engagement die Erarbeitung der Konzeption und nun die Umsetzung des Projektes vorangetrieben haben“. Bernhard Neudecker, dem Produktionsleiter der Amberger Kaolinwerke und Projektleiter für den Werksneubau, blieb es schließlich vorbehalten, den Gästen das in einem ausgetonten Tagebaubereich im Bau befindliche Werk näher vorzustellen. Die Roherden aus den beiden Schnaittenbacher Tagebauen werden hier aufgelöst und die enthaltenen Kaolin- und Feldspatfraktionen in Pipelines zur Weiterverarbeitung in das Werk Hirschau gepumpt. Die Quarzsande und -kiese erfahren ihre Aufbereitung zu sehr hochwertigen Produkten insbesondere für die Glas-, die bauchemische, die Wasserfilter- sowie für die Bauindustrie hingegen vor Ort im Neuwerk. Teilmengen werden zu Quarzmehlen vermahlen. Neudecker verwies auf den ambitionierten aber realistischen Zeitplan, den er sich mit seinem Team gesetzt habe; ie wesentlichen Bereiche des Neuwerkes werden im Frühjahr 2015 in Betrieb gehen und im Herbst desselben Jahres wird Projektabschluss sein. Schnaittenbachs Bürgermeister Josef Reindl bedankte sich für das „Leuchtturm-Projekt“ in seiner Kommune. Begleitet von den Klängen der „Kaoliner Musikanten“ segneten die Ortsgeistlichen beider Konfessionen schließlich die Baustelle und erbaten einen unfallfreien Bauverlauf.
In der Zwischenzeit schreitet das größte Einzelprojekt in der 180jährigen Geschichte des Hirschau-Schnaittenbacher Kaolinbergbaus mit einem Investitionsvolumen von fast 25 Mio. EUR planmäßig voran

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